Schritt für Schritt zu mehr Fitness

Onkowalking heißt die neue Sportart, die der Verein "Gemeinsam gegen Krebs" anbietet. Trainerin Birgit Schmitt stellt sie vor.

Mehr Leistungsfähigkeit verspricht die sanfte Sportart Onkowalking. Zu einem Schnuppertraining lädt Birgit Schmitt vom Verein "Gemeinsam gegen Krebs" ein und verspricht dabei viel Spaß. Sie leitet bereits zehn Jahre die Sportgruppe Sport und Krebs.

Veröffentlicht in der Neuen Presse

Kronach - Der Verein "Gemeinsam gegen Krebs" lädt am Freitag, 12. Januar, um 17 Uhr in die Helios Frankenwaldklinik zu einen Informationsabend über die sanfte Sportart "Onkowalking" ein. Übungsleiterin Birgit Schmitt, zugleich Leiterin der Sportgruppe beim gemeinnützigen Verein, wird dabei über die neue Walking-Methode aufklären. Sie ist vom Deutschen Walking Institut (DWI) zertifizierte Übungsleiterin für präventiven Walkingsport.

Die Sportgruppe von "Gemeinsam gegen Krebs" hat bereits erste Erfahrungen mit dieser neuen Sportart gesammelt. "Es ist ein Laufstil, den man am ganzen Körper spürt. Er macht locker und erleichtert. Aber man kann das schlecht beschreiben, man muss es selbst ausprobieren", so Teilnehmerin Hilde Preinl. Die Vorsitzende des Vereins "Gemeinsam gegen Krebs", Dr. Martina Stauch, ergänzt: "Der sanfte Sport ist nicht nur für Krebspatienten gut. Mit der immer früheren Erkennung und der besseren Behandlung von Krebserkrankungen wird neben der Therapie ein weiteres Thema besonders wichtig: die Lebensqualität. Mit Onkowalking können sich Krebskranke auf schonende Art fit halten. Auch für gesunde Menschen ist Onkowalking eine gute Prävention." Birgit Schmitt verrät nur so viel. "Bei den Übungen des Onkowalkings werden sich Brust und Herz weit öffnen, um Kraft zu tanken und dabei wird man auch noch Spaß haben!"

Übrigens blickt die Sportleiterin in diesem Jahr auf ihr zehntes Jubiläum in der Sportgruppe bei "Gemeinsam gegen Krebs" zurück. Anfang 2009 wurde sie gebeten, wegen einer Erkrankung der damaligen Leiterin auszuhelfen. "Natürlich habe ich das gerne getan. Dass ich so viel Spaß und Freude daran finden werde, habe ich nicht erwartet und dazu hat mich auch die Sportgruppe von der ersten Übungsstunde an akzeptiert. So hielt dieses Bündnis nun schon zehn Jahre", erklärt Schmitt. Inzwischen hat sie auch zu ihrer Sport-Übungsleiterlizenz weitere Zertifikate und Diplome in Fortbildungen erreicht. Unter anderem ist sie staatlich anerkannte Fitness-Trainerin. Schmitt betreibt seit ihrer Jugend intensiv Sport und spielte unter anderem Fußballer beim FC Stockheim. Ihre Hobbys reichen von Ballett über Reiten und Leichtathletik bis zum Judo- und Schwimmsport.

Zur Sportgruppe von "Gemeinsam gegen Krebs" sei sie mit gemischten Gefühlen gestoßen. "Aber ich wollte einfach helfen." Sport sei in der Präventionsarbeit und Therapie zu wichtig, als dass man dies als Vereinsziel aus den Augen lassen könne, habe bereits damals die Vereinsvorsitzende Martina Stauch erkannt. "Mir bereitet es Spaß, mit der Gruppe zu trainieren, weil alle irgendwie eine positive Ausstrahlung und eine freudige Einstellung zu Bewegung und Sport haben", betont Schmitt, die auch immer wieder neue Sportarten mitgebracht und eingeführt hat. Als nachhaltige Beispiele nennt sie "Drums Alive", Klangschalenspezialtherapie oder auch Indianerprogramme und vieles mehr, was mit Begeisterung angenommen wurde.

Für die Onkowalking-Information ist der Eintritt frei, auch Nichtmitglieder sind willkommen. Neben einer theoretischen Einführung gibt es auch ein Schnuppertraining. Die Bewegung steht im Mittelpunkt. hof

Text und Foto: Karl-Heinz Hofmann 

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