Hilft Kaffee nach dem Darmkrebs das Leben zu verlängern?

Um dieser These auf den Grund zu gehen, wurden 1.171 Patienten mit zuvor unbehandeltem, fortgeschrittenem Kolorektalkarzinom im Rahmen einer Studie zu ihrem täglichen Kaffeekonsum befragt. Der Wissenschaftler Christopher Mackintosh und sein Team von der Mayo Clinic School of Medicine, Rochester, USA, werteten die Daten zum Verlauf der Kolorektalkarzinome als auch die Daten zur Basiserhebung aus.*

Ist Sport trotz und auch mit Stomaversorgung möglich?

Was ist ein Stoma?

Unter Stoma versteht man eine künstlich geschaffene Verbindung von einem inneren Hohlorgan zur Körperoberfläche. Die Stomaversorgung dient dazu, den Patienten beim  Ausscheiden von Urin oder Stuhl zu unterstützen, wenn dies auf natürlichem Weg aufgrund einer Erkrankung oder Operation nicht mehr möglich ist. Hier können beispielsweise ein künstlicher Darmausgang oder ein künstlicher Blasenausgang eine Möglichkeit sein.

Wie die Psyche unseren Körper beeinflusst

Sorgen, die auf den Magen schlagen oder der Rucksack des Lebens, der auf unseren Schultern lastet... Das Probleme, Ängste oder psychische Leiden auch Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit haben können, ist keine neue Erkenntnis. Doch in welchem Ausmaß und welche daraus resultierenden physischen Beeinträchtigungen sich aus einer angeschlagenen Psyche entwickeln, zeigt eine groß angelegte Registerstudie mit Daten von circa sechs Millionen Dänen. Die Ergebnisse sind im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht worden.

Ist ein Mammografie-Screening ratsam?

Mehr als 2,5 Millionen Frauen nehmen in Deutschland jedes Jahr am Mammografie-Screening teil. Dazu werden Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren eingeladen. Ziel ist es, kleinste Veränderungen, die auf ein Karzinom hinweisen können, frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Bei circa 130.000 Frauen ist der Befund auffällig, so dass eine Gewebeentnahme veranlasst wird. Bei der Hälfte dieser Biopsien wurde Brustkrebs diagnostiziert.

Krebsbehandlung während der Pandemie

Frühjahr 2020: Terminausfälle, verschobene Operationen und verspätete Krebsdiagnosen. Wie in den meisten Fachgebieten lief die medizinische Versorgung nicht so, wie es sich Ärzte, medizinisches Personal und Patienten gewünscht hätten. Trotzdem bemühten sich Onkologen, die Versorgung während der Pandemie so optimal wie möglich zu gewährleisten.

Implementierung von spezieller ambulanter Palliativversorgung

Jeder unheilbar an Krebs Erkrankte möchte die ihm verbleibende Zeit so angenehm wie möglich und mit geringen Beschwerden gestalten. Dabei ist nicht nur die Unterstützung der Angehörigen, sondern auch Erfahrung behandelnder Ärzte und des Pflegepersonals gefragt.

Unter palliativer Therapie wird die tumorspezifische Behandlung (palliative Chemotherapie, Immuntherapie oder Therapie mit zielgerichteten Medikamenten, Strahlentherapie oder auch Operation) verstanden, das heißt in einer Phase, in der keine Heilung mehr zu erwarten ist.

Musiktherapie in der Kinderonkologie

Musik ist nicht nur eine akustische Wahrnehmung, sondern beeinflusst unsere Emotionen und unsere Stimmung. Ein Lied kann Erinnerungen wecken, eine melancholische Atmosphäre hervorrufen oder für Ausgelassenheit und Freude sorgen.

Anwendung von Transurethralen Ultraschall bei Prostata-Karzinom

Die magnetresonanzgesteuerte transurethrale Ultraschall-Ablation ist eine Methode, um bei einem lokal begrenzten Prostatakarzinom eine schonendere Therapie durchführen zu können.

Erhöht eine Hormonersatztherapie das Brustkrebsrisiko?

Circa sechs Millionen Frauen in Europa erhalten aktuell eine Hormonersatztherapie. Diese wird mit Östrogen beispielsweise nach einer Hysterektomie verschrieben. Eine Kombination von Östrogen und Progestagen ist wirksam bei postmenopausalen Beschwerden. Meist erfolgt die Behandlung etwa fünf Jahre, in einigen Fällen auch zehn Jahre und länger.

Die richtige Ernährung während einer Krebsbehandlung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt für Menschen mit einer Tumorerkrankung eine wichtige Rolle. Doch viele Patienten sind sich unsicher, was ihrem Körper während des Heilungsprozesses gut tut oder möglicherweise schaden könnte. Wie Erfolg versprechend sind sogenannte „Krebsdiäten“? Und wie ernährt sich ein Mensch, der durch die Erkrankung ohnehin schon stark an Gewicht verloren hat und geschwächt ist?

Warnung vor Verschiebung von Früherkennungsuntersuchungen

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) macht eindringlich darauf aufmerksam, dass es aufgrund von Ängsten vor einer möglichen Ansteckung mit dem COVID-19 Erreger nicht zu einer Verzögerung von Früherkennungsuntersuchungen, Terminen zur Diagnostik und der frühzeitigen Behandlung von Tumorerkrankungen kommen darf.

Aufgrund der weltweiten Corona Pandemie fand die diesjährige ASCO Konferenz vom 29. bis 31. Mai im virtuellen Raum statt. Wissenschaftler und Ärzte der Onkologie trafen sich hier, um neueste Forschungsergebnisse, Berichte und Studien zu Therapien vorzustellen und sich in Gesprächsrunden auszutauschen. Fünf Beispiele werden im folgenden Text näher vorgestellt.

Unsere Ärzte haben viele Stunden online verbracht und die wesentlichen Highlights für Sie hier kurz zusammengefasst:

Seit circa drei Jahrzehnten steigt die Zahl der Hautkrebsfälle signifikant an. Heller (oder weißer) Hautkrebs ist die häufigste Krebsart überhaupt. Es werden das Basalzell- (Basaliom)  und das Plattenepithelkarzinom unterschieden. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 200.000 Menschen. Zur dritten Hauptform des Hautkrebses gehört das maligne Melanom, auch bekannt als schwarzer Hautkrebs. Mehr als 21.000 Menschen sind pro Jahr hierzulande davon betroffen. Bei weiteren 9.000 Menschen wird eine Vorstufe des Melanoms diagnostiziert. Während beim Basaliom eine Metastasierung sehr selten auftritt, ist beim Plattenepithelkarzinom und vor allem beim malignen Melanom das Risiko, dass sich Metastasen in Organen ansiedeln, hoch.

Nach der erfolgreich überstandenen operativen oder strahlentherapeutischen Therapie eines Prostatakarzinoms gestaltet sich die Rückkehr in einen normalen Alltag für viele Betroffene oft schwierig.

Die Beobachtung ist alarmierend: Verschiedene Studien bestätigen, dass bei den unter 50-jährigen die Wahrscheinlichkeit, an Dick- und Enddarmkrebs zu erkranken, signifikant ansteigt. Während diese Entwicklung zunächst in den USA auffällig war, ist diese nun auch in Europa und anderen einkommensstarken Ländern nachweisbar. Auffällig ist eine deutliche Zunahme der Erkrankungen in der Altersgruppe der 20- bis 29-jährigen.

Die Bildung von Metastasen gehört zu den am meisten gefürchteten Komplikationen einer Krebserkrankung. Multiple Metastasen beispielsweise in Leber, Rückenmark oder im Gehirn bedeuten in den meisten Fällen das Endstadium der Erkrankung und enden  tödlich. Der Weg einer Tumorzelle beginnend vom Primärtumor durch die Blutbahnen bis hin zu seinem Zielort, wo sie sich ansiedelt und vermehrt, ist ein sehr komplexer Vorgang.

Eine Krebserkrankung geht häufig mit Tumorschmerzen unterschiedlicher Ausprägung einher. Die Gründe dafür können neben der eigentlichen Erkrankung auch Folgen der Therapie und sonstige Begleiterscheinungen sein. Je nach Intensität der Schmerzen hat dies negative Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden, auf berufliche und private Aktivitäten sowie das soziale Umfeld des Betroffenen.

Beim Endometriumkarzinom handelt es um die am häufigsten auftretende bösartige Erkrankung im Genitalbereich bei der Frau.
Von der inneren Schleimhaut der Gebärmutter ausgehend kann dieses Karzinom die gesamte Gebärmutter befallen.

Inwiefern Patienten mit Prostatakarzinom von einer radikalen Ektomie / operative Entfernung der Prostata profitieren können, untersuchten schwedische Wissenschaftler in der SPCG-4-Studie (Scandinavian Prostate Cancer Group Study Number 4), deren Auswertung im New England Journal of Medicine 2018 erschienen ist.

Rund 60 Prozent der Krebspatienten leiden unter Schlafstörungen, die in ihrer Art unterschiedlich sein können, jedoch dazu führen, dass sich Betroffene tagsüber müde, antriebslos und unkonzentriert fühlen. Einschlafstörungen, längere Wachphasen und vorzeitiges Erwachen bezeichnet man als Insomnie-Syndrom. Dies ist definiert als  innerhalb einer Woche mehr als dreimal auf und länger als einen Monat andauernde Schlafstörung.

Inwieweit die Ernährung Einfluss auf die weitere Verlaufsprognose nach der Behandlung eines  Kolonkarzinoms  nimmt, beweist eine Studie der Universität von Kalifornien[1], San Francisco, welche bereits zur ASCO Konferenz 2017 vorgestellt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten mit einem operierten und adjuvant mit Chemotherapie behandelten Kolonkarzinoms aufgrund gesunder Lebensweise ein um 42% reduziertes Sterberisiko und ein um 31% niedrigeres Rezidivrisiko aufweisen.

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